soyuz21 – Constructed Memories

Martin Jaggi, Komposition / Adrian Kelterborn, Video    
CONSTRUCTED MEMORIES für Ensemble und Video, 2021 UA 

Part I

Part II

Germán Toro Pérez
ONDA
(Soyuz/Licht)
für Saxofon, Viertelton-Akkordeon, E-Gitarre, Schlagzeug, Keyboard, Violoncello und Projektion in Zusammenarbeit mit Georg Lendorff
(2021)   
Auftragswerk von Soyuz21

Constructed Memories

«Constructed Memories» ist ein multimediales Konzertprojekt, welches je einen Komponisten mit einem Filmemacher zusammenbringt und dessen Grundidee es ist, dass beide Künstlerpaare von Beginn weg das ganze Werk zusammen planen und entwickeln. So haben sich der Komponist Martin Jaggi mit dem Filmemacher Adrian Kelterborn und der Komponist Germàn Toro Perez mit dem Videokünstler Georg Lendorff zusammengefunden. Sie haben je eine Musik-Video-Produktion in enger Zusammenarbeit mit soyuz21 komponiert.

Martin Jaggi, Komposition / Adrian Kelterborn, Video    
CONSTRUCTED MEMORIES für Ensemble und Video, 2021 UA 

Auftragswerk von soyuz21


Sascha Armbruster – Saxophon
Mats Scheidegger – E-Gitarre
Philipp Meier – Keyboard
Julien Mégroz – Schlagzeug
Nicolas Buzzi – Klangregie

«Erinnerungen an gemeinsame Reisen in Afrika. Entfernt, verblasst. Aber für beide von grosser Bedeutung. Versuch, die Verzerrungen der zeitlichen Distanz einzufangen. Die unterschiedlichen Erfahrungen in eine Bild- respektive Tonwelt zu setzen und gemeinsamen Prozessen zu unterziehen. Langsame Veränderungen, abrupte Schnitte. Eine parallele Erfahrung in unterschiedlichen Medien.
Die Musik ist modular zusammengebaut. Verschiedene Stücke überlappen, durchdringen sich. Passieren gleichzeitig und doch unabhängig. Unterschiedliche Besetzungen kontrastieren sich. Erinnerungen an Klänge metastasieren.
Im Video sind Momentaufnahmen der verschiedenen Reisen zu sehen. Manchmal ist ihr Gegenstand knapp erkennbar, oft abstrakt. Manche Videobilder stehen lange für sich, andere wechseln in rascher Schnittfolge, alle metabolisieren.
Das Video und die Musik stehen in einer Wechselwirkung. Prozesse werden gemeinsam ausgelöst. Geschwindigkeiten, Dichtegrade bestimmen den Verlauf beider Medien gleichsam. Oder aber sie stehen sich als zwei konträre Erfahrungen gegenüber.»
(Martin Jaggi / Adrian Kelterborn)

Germán Toro Pérez
ONDA
(Soyuz/Licht)
für Saxofon, Viertelton-Akkordeon, E-Gitarre, Schlagzeug, Keyboard, Violoncello und Projektion in Zusammenarbeit mit Georg Lendorff
(2021)   
Auftragswerk von Soyuz21


Sascha Armbruster – Saxophon
Mats Scheidegger – E-Gitarre
Jean Étienne Sotty – Akkordeon
Esther Saladin – Violoncello
Philipp Meier – Keyboard
Julien Mégroz – Schlagzeug
Nicolas Buzzi – Klangregie

«Die erste Zusammenarbeit zwischen dem Komponisten Germán Toro Pérez und dem Film- und Videokünstler Georg Lendorff fand bei der Uraufführung des Musiktheaterwerkes «Reise nach Comala» 2017 in Zürich statt. Aus diesem Hintergrund entstand die Idee, die Zusammenarbeit im Rahmen eines neuen Stückes für das Ensemble soyus21 fortzusetzen. In gemeinsamen experimentellen Phasen und mit den Musikern des Ensembles entstand ein Stück, das klare musikalische Linien basierend auf variierenden mikrotonalen Sequenzfolgen mit einer visuellen Komposition verbindet. Im Zusammenspiel zwischen Ton und Bild werden weitere sensorische und emotionale Ebenen aufgespannt, die in die Gesamtkomposition eingehen. Objektähnliche Licht- und Bildkonstellationen im Raum stellen Verbindungen zur physischen Präsenz von MusikerInnen und Instrumenten im Raum her und sind integraler Teil der Aufführung.»
(Germán Toro Pérez / Georg Lendorff)

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