De l‘excès du son

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Als «musique saturée», als «gesättigte Musik», wird eine junge Strömung der französischen Musik bezeichnet: Hier könnte man allerdings eher von exzessiven, von hochangereicherten und deshalb explosiven Klängen sprechen. soyuz21 rückt mit einem Konzert-Abend am 4. Juni 2014 Franck Bedrossian als wichtigen Vertreter der «musique saturée» in den Fokus. Bedrossian pendelt in seinem musikalischen Ausdruck in einer Mehrdeutigkeit zwischen Strenge und Poesie, zwischen reinen und komplexen Klängen. Die durch Bewegungsimpulse geprägte Struktur drängt eine exsessive musikalische Dramatik vorwärts in eine „Überfülle“ des Klangs – „l‘excès du son“.

soyuz21 wird  in diesem Konzert ein Duo für Akkordeon und E-Gitarre aus dem Jahr 2012 von ihm in einer Neubearbeitung und Uraufführung vorstellen. Um diesen Fokus auf „klangliche Excesse“ zu erweitern, werden Werke weiterer Komponistinnen und Komponisten, welche diese musikalischen Elemente in ähnlicher Form beinhalten, einbezogen. So werden in den Werken von Kaija Saariaho, Lois V Vierk und Martin Schüttler eine kontinuierliche Steigerung und Akkumulation von Klangereignissen erzeugt.

In der Konzertinstallation von Wolfgang Heiniger hingegen wird das „musikalisierte“ Rauschen und deren resultierender Mehrdeutigkeit mit  sieben kleinen Trommeln erzeugt.

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